Herzlich willkommen auf der Webseite der Fachschaft Molekulare Biomedizin in Bonn.

Hier findet ihr Informationen darüber, was gerade an der Universität los ist, wie man Molekulare Biomedizin studieren kann und was das eigentlich ist.

Außerdem steht hier alles über den Fachschaftsrat der Molekularen Biomedizin, die Dienstleistungen, die wir für Euch anbieten und natürlich alle Möglichkeiten, wie ihr uns kontaktieren könnt.

News

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Neue Mausgenetik und Biomedizin

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Referent
Prof. Dr. med. Klaus Rajewsky
Termin:
27. Mai 2008, 19.00h
Ort:
Stucksaal, Poppelsdorfer Schloss
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Thema des Schlossgesprächs

Die Maus ist aus der heutigen Forschung nicht mehr wegzudenken - nicht umsonst waren bahnbrechende wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesem Modellsystem den Nobelpreis für Medizin 2007 Wert. Prof. Rajewsky, der als einer der einflussreichsten Wissenschaftler seines Faches entscheidend an der Entwicklung von "Knock-out"-Mäusen beteiligt war, wird uns über neue Erkenntnisse zur Mausgenetik informieren und aufzeigen, welche Bedeutung die Maus für die aktuelle biomedizinische Forschung hat. 

Vita

Prof. Dr. med. Klaus Rajewsky wurde 1936 in Frankfurt am Main geboren. Er studierte sowohl Medizin als auch Chemie an den Universitäten Frankfurt und München und promovierte schließlich 1962. Anschließend ging er als Postdoktorand an das Institut Pasteur in Paris, bis er 1964 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Genetik der Universität Köln wurde. Seit 1966 war er dort Leiter der neu gegründeten Abteilung für Immunologie und seit 1970 Professor für Molekulargenetik. In den 80er- und 90er-Jahren erlangte das Institut durch das gezielte Ausschalten von Genen in Mäusen schließlich Weltruhm. Von 1996 bis 2001 war Prof. Rajewsky zusätzlich Programmkoordinator der EMBL Mouse Biology Unit in Monterotondo, Italien. Seit seiner Emeritierung im Jahr 2001 arbeitet er am Center for Blood Research Institute der Harvard Medical School in Boston. Prof. Rajewksy ist außerdem Mitglied zahlreicher Gesellschaften sowie Editorial Boards und wurde für seine Pionierarbeit mit einer Vielzahl deutscher und internationaler Preise ausgezeichnet.

Gedankenlesen: Fakten und Fiktionen

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Referent
Prof. Dr. Henrik Walter
Termin:
16. Januar 2008, 19.00h
Ort:
Stucksaal, Poppelsdorfer Schloss
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Thema des Schlossgesprächs

In einem interdisziplinären Vortrag zum Thema "Gedankenlesen: Fakten und Fiktionen" wird Herr Prof. Walter aktuelle Forschungsergebnisse im Bereich der Neurobiologie vorstellen und aufzeigen, welche Implikationen die Neurowissenschaften für einige alte und tiefe Probleme der Philosophie und für unser Selbstverständnis haben. 

Vita

Prof. Dr. med. Dr. phil. Henrik Walter hat Medizin, Philosophie und Psychologie in Marburg, Giessen und Boston studiert. Nach einer Facharztausbildung in Neurologie und in Psychiatrie hat sich Prof. Walter insbesondere mit der Philosophie des Geistes und mit Wissenschaftstheorie beschäftigt. Promoviert hat Prof. Walter sowohl in der Medizin als auch in der Philosophie. Von 1998 bis 2004 war Prof. Walter als Leitender Oberarzt und stellvertretender ärztlicher Direktor der psychiatrischen Universitätsklinik in Ulm tätig, wo er 2003 die Habilitation für Psychiatrie erlangte. Im Dezember 2004 erhielt er einen Ruf für Biologische Psychiatrie an die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Dort forschte er in den Bereichen klinische Neurophysiologie, Neuroimaging u.a. am Brain Imaging Center (BIC) Frankfurt. Seit April 2006 hat Prof. Walter eine Professur für Medizinische Psychologie an der Universität Bonn inne und ist Direktor der Abteilung Medizinische Psychologie sowie Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Experimentelle Therapien bei HIV / AIDS

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Referent
Prof. Dr. Joachim Hauber
Termin:
20. Dezember 2007, 19.00h
Ort:
Stucksaal, Poppelsdorfer Schloss
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Thema des Schlossgesprächs

Weltweit sterben jährlich etwa 3 Millionen Menschen an AIDS, einer Immunschwäche, die durch das HI-Virus ausgelöst wird. Bei einer Infektion baut das Virus seine Erbinformationen in das Genom der befallenen Zelle ein. Prof. Dr. Hauber entwickelte zusammen mit Kollegen aus Dresden ein Verfahren, mit dem das HIV-Genom aus infizierten Zellen wieder entfernt werden kann. In seinem Vortrag wird er über diesen und andere experimentelle Therapieansätze sprechen und so einen Ausblick auf die zukünftige Bekämpfung von HIV/AIDS geben. 

Vita

Prof. Dr. Hauber, geboren 1955, studierte von 1977 bis 1983 Biologie an der Universität Tübingen. Anschließend promovierte er 1986 an der LMU München am Institut für physiologische Chemie, physikalische Biochemie und Zellbiologie. Nach einem zweijährigen Arbeitsaufenthalt in den USA kehrte er nach Europa zurück, um als Leiter der Abteilungen für antivirale Therapien und Immundermatologie am Sandoz Forschungsinstitut in Wien zu arbeiten. Während dieser Zeit habilitierte er schließlich 1993 an der Universität Wien im Fach Virologie. Im Jahr 1996 erhielt er einen Ruf als Extraordinarius an das Institut für klinische und molekulare Virologie der Universität Erlangen. Seit 2002 ist er Leiter der Zellbiologie und Virologie am renommierten Heinrich-Pette-Institut für experimentelle Virologie und Immunologie in Hamburg. Im August wurde Prof. Hauber mit dem Preis des GO-Bio Wettbewerbs 2007 ausgezeichnet.

Knowledge Work Tools: Personal Computing und Social Software für Wissensarbeiter

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Referent
Martin Röll
Termin:
8. November 2007, 19.00h
Ort:
Stucksaal, Poppelsdorfer Schloss
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Thema des Schlossgesprächs

Der Computer ist längst ein wichtiges Hilfsmittel geworden, um zu kommunizieren, an Information zu gelangen und diese zu archivieren. Doch Information allein ist nutzlos, wenn sie Menschen nicht deuten, daraus Ideen entwickeln oder Assoziationen damit bilden. Der Vortrag wird einen knappen Überblick darüber geben, wie Software ebenfalls diesen Teil der Arbeit unterstützen kann; Prinzipien, Arbeitstechniken und Werkzeuge sowohl für Einzelpersonen als auch Gruppen vorstellen und dazu einladen, den eigenen Umgang mit Information zu überdenken. 

Vita

Martin Röll ist selbstständiger Unternehmensberater und Coach. Er berät Organisationen zur Wissensarbeit, zum Umgang mit Wandel, Komplexität und Innovation und beim Einsatz von Web 2.0-Techniken (Social Software) in der internen und externen Unternehmenskommunikation. Sein Weblog, "Das E-Business Weblog", das er von 2002 bis 2007 führte, zählt zu den ältesten deutschsprachigen Weblogs. Martin Röll ist Mitglied von Mensa in Deutschland sowie des Wikimedia Deutschland e.V.. Er ist im Unternehmensberaternetzwerk von Mensa Deutschland und als Coach für hochbegabte Studierende im Mensa Hochschulnetzwerk aktiv.

Warum brauchen wir humane Embryonen und humane embryonale Stammzellen?

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Referent
Prof. Dr. Miodrag Stojkovic
Termin:
8. Juni 2007, 19.00h
Ort:
Stucksaal, Poppelsdorfer Schloss
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Thema des Schlossgesprächs

Seine Forschung beschäftigt sich mit:

  • Abstammung, Wachstum, Differenzierung und Transplantation menschlicher embryonaler Stammzellen
  • Kerntransfer-Technik
  • In vitro Produktion von Säugetier-Embryonen
  • Genetik und Epigenetik von Säugetier-Embryonen und menschlichen embryonalen Stammzellen

Vita

Prof. Miodrag Stojkovic studierte Veterinärmedizin zunächst an der Universität Belgrad, später an der LMU München, wo er im Anschluss auch promovierte. Nach seiner Habilitation im Jahre 2002 – ebenfalls an der LMU München – bekam er einen Ruf an die University of Newcastle, wo er zunächst als University Reader tätig war, bevor er 2004 zum Deputy Director des Centre for Stem Cell Biology and Developmental Genetics ernannt wurde und schließlich 2005 den Lehrstuhl für "Embryology and Stem Cell Biology" erhielt. Während seiner Forschungstätigkeit in Newcastle wurde ihm als erstem europäischen Forscher erlaubt, im Rahmen der Bekämpfung von Typ-1-Diabetes menschliche Zellen zu klonen.

Seit 2006 ist Prof. Stojkovic Deputy Director am Prince Felipe Centro de Investigation in Valencia.

Wissenschaftliches Arbeiten in der Industrie - Das Beispiel Bayer Schering Pharma

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Referent
Dr. Hanno Wild
Termin:
23. April 2007, 19.00h
Ort:
Stucksaal, Poppelsdorfer Schloss
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Vita

Dr. Hanno Wild, geboren 1957, erwarb seinen Doktor in Chemie im Jahre 1986 an der Universität Bonn. Von 1986 bis 1987 forschte er an der University of California in Irvine, bevor er 1988 die Position eines Labormanagers in der Abteilung Medizinische Chemie bei Bayer antrat. In den Jahren bis 2002 half er unter anderem, die Bayer Krebsforschung in Connecticut aufzubauen und war verantwortlich für die Indikation Arteriesklerose in Wuppertal. Ab 2002 war er Leiter der Medizinischen Chemie der Pharmaforschung von Bayer HealthCare in Wuppertal. Seit Anfang dieses Jahres ist Herr Dr. Wild Leiter der Pharmaforschung Europa bei Bayer HealthCare.

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