Ein Blick ins Hirn - Gedächtnisbildung und synaptische Plastizität

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Referent
Dr. Simon Rumpel
Termin:
16.04.2013, 19.15h
Ort:
Stucksaal, Poppelsdorfer Schloss
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Thema des Schlossgesprächs

Wir hören das neue Lied im Radio und es wird für immer in
unserem Kopf bleiben - wenn es denn ein gutes Lied ist. Die
Möglichkeit Erinnerungen bilden zu können, ist wahrscheinlich die
wichtigste Funktion unseres Gehirns. Herr Dr. Rumpel arbeitet mit
modernen mikroskopischen Methoden, die es erlauben Vorgänge,
die während des Lernens stattfinden, im lebenden Tier sichtbar zu
machen. Dies reicht von einzelnen synaptischen Verbindungen bis
hin zu den Aktivitätsmustern in Gruppen von Nervenzellen. Unter
Nutzung neuartiger optogenetischer Methoden, mit denen die
Aktivität von Neuronen manipuliert werden kann, kommen Herr
Dr. Rumpel und seine Mitarbeiter der Gedächnisbildung auf die
Spur.

Vita

Dr. Simon Rumpel begann seine Karriere 1997 an der Ruhr-
Universität Bochum mit einem Biologiestudium. Er beschäftigte
sich früh mit synaptischer Plastizität und Gedächnisbildung, sodass
er 2001 im Fachbereich Neurowissenschaften in Bochum
promovierte. Es folgte eine Anstellung als Postdoc beim Cold
Spring Harbor Laboratory im Bundesstaat New York - USA. 2006
kam er zurück nach Europa, wo er seitdem als Gruppenleiter der
Arbeitsgruppe „Auditory perception and memory in the neocortex“
am Research Institut of Molecular Pathology in Wien arbeitet.

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